Vom frühen Modernismus bis zur Kunst unserer Zeit. Eröffnungsausstellung
des Nordiska Akvarellmuseet.
Bei der Ausgestaltung der Vision eines skandinavischen Zentrums für Aquarelltechnik
standen zwei wesentliche Gesichtspunkte im Mittelpunkt der Überlegungen.
Zum einen der traditionelle Aufgabenbereich eines Museums: das Zeigen und Bewahren,
zum anderen die Aufgabe des modernen Wissenszentrums: die Entwicklung. In der
Eröffnungsausstellung nimmt das Museum diese beiden roten Fäden auf.
Liegt der Schwerpunkt auch auf der Entwicklung der skandinavischen Kunst des
20. Jh.s, so wird sie von den Exponaten doch in der Sprache des Aquarells interpretiert.
Auf diese Weise vermittelt die Ausstellung zwar kein gänzlich neues, doch
mit Sicherheit ein differenzierteres Bild skandinavischer Kunst. Im Aquarell
trifft der Betrachter häufig auf das spontane, unmittelbare Werk des Künstlers,
bei dem die künstlerische Intention meist deutlicher wird als in einem
vielfach überarbeiteten Atelierbild.
Die Aquarelle zahlreicher Künstler sind selbst in der Fachwelt nur wenig bekannt, da Aquarelle aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit nur selten öffentlich gezeigt werden und deshalb kaum von der Forschung zur Kenntnis genommen werden. So kann auch eine im Umfang begrenzte Übersicht wie die des Aquarellmuseums als ein für die Forschung wesentlicher und neuer Beitrag zur skandinavischen Bildkunst des 20. Jh.s gewertet werden.
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit den großen Kunstmuseen der skandinavischen Länder erstellt: Statens Museum for Kunst in Kopenhagen, Ateneum und Kiasma in Helsinki, Nasjonalgalleriet und Museet for Samtidskunst in Oslo, Listasafn Islands in Reykjavik und Moderna Museet in Stockholm.
Künsterin: Nils von Darde,l Jalmari Ruokokoski, Edvard Weie, Erling Enger, Ásgrímur Jónsson, Siri Derkert, Ester Helenius, Ebba Carstensen, Reidun Tordhol, Svavar Gudnason, Staffan Hallström, Olli Lyytikäinen, Asger Jorn, Frans Widerberg, Hjörleifur Sigurdsson, Lauri Anttila, Per Kirkeby, Olav Christopher Jensen
Insgesamt umfasst die Ausstellung 70 Kunstwerke.

Die Mutter der finnländischen Künstlerin war während den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts eines ihrer wichtigsten Motive. Die Künstlerin wohnte in selbstgewählter Isolierung von der Umwelt in einem kleinen Dorf ausserhalb Helsinki. Sie lebte in einem kleinen Haushalt mit ihrer älterlichen Mutter und malte sie oft und gern.
In den Gemälden wird deutlich wie die Beziehung der zwei Frauen wärmer wird und wie sie sich näherkommen. Helene Schjerfbeck benutzte gern die Aquarelltechnik, obwohl sie für ihre Technik nicht die Beste war. Intressant ist es zu folgen wie sie das Bild aufbaut und wie sensitiv und spröde das Ergebnis wird.
| DAS NORDISKA AKVARELLMUSEET |
Södra hamnen 6
|
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