AUSSTELLUNGEN

Rückblick: 2003

9.2 - 23.3 Ásgrímur Jónsson, Island
9.2 - 23.3 Georg Guðni, Island
30.3 - 25.5 Lars Lerin, Schweden
29.5 - 7.9 Carl Fredrik Hill
29.5 - 7.9 Nordische Aqaurell
29.5 - 31.8 Ausblick in die Natur

9.2 - 23.3

Ásgrímur Jónsson

Der Poet des Lichtes

Ásgrímur Jónsson zählt zu den großen Landschaftsmalern und Aquarellisten Islands. Er gehört der Generation von Künstlerm an, deren Karriere am Anfang des 20. Jahrhunderts begann und die dem Modernismus den Weg nach Island bahnten.

Asgrimur Jonsson

Die Landschaftsbilder Jónssons zeigen das empfindsame Island und sind eine visuelle Liebeserklärung an seine Natur. Er malt nicht die rohen Lavafelder oder die einsame Wüstenlandschaft, sondern schildert die Landschaft in warmen Farben, so wie sie von den Bauern gepriesen und unseren romantischen Poeten besungen wurde. Jónsson arbeitete sein ganzes Leben lang parallel mit Öl und Wasserfarben. Seine Aquarelle zeigen tiefe Gefühle und Liebe zu diesem Medium. Er beschreibt das Tageslicht in allen Farbschattierungen, und wie sie die Landschaft verwandeln. Die Aquarelle leuchten in Leichtigkeit und Poesie.

Asgrimur Jonsson

Asgrimur Jonsson

In der Ausstellung werden Aquarelle der Periode 1918-1950 gezeigt. Die Werke sind Leihgaben des isländischen Kunstmuseums.

Asgrimur Jonsson

Asgrimur Jonsson

zum Seitenanfang

9.2 - 23.3

Georg Guðni

Georg Guðni ist einer der bedeutendsten isländischen Maler der Gegenwart. Er begann mit seiner künstlerischen Tätigkeit in den 80er Jahren und seitdem erhält er seine Inspiration von der Natur Islands. Er ist vor allem durch seine grossen Ölbildern bekannt; eine andere Seite seines künstlerischen Schaffens zeigen seine Aquarelle. Hier spürt er dem Spartanischen der isländischen Landschaft nach - dem Horizont und der Kontur des Berges - und ihrer atmosphärischen Wahrnehmung. In wechselnden Farbtönen vermittelt er das Gefühl von Auflösung und unendlicher Weite, das seinen Bildern eine ganz besondere Stimmung verleiht und alle seine Kunstwerke auszeichnet.

Georg Gudni

Georg Gudni


30.3 - 25.5

Lars Lerin

Die Aquarelltechnik bildet ein kraftvolles Werkzeug im Schaffen des Künstlers Lars Lerin. Er beherrscht ihre Möglichkeiten und unterwirft sich ihrer Launenhaftigkeit. Die Motive findet er jeweils an seinen Wohnorten dieser Welt.
Seine Kindheit verbrachte er in Värmland, nahe den großen Wäldern, mit dem Licht der Sommernacht und der Dunkelheit des Winters im Wechsel. Auf den Lofoten fand er das Meer und den Horizont. Er kennt die Großartigkeit der Natur und die harten Lebensbedingungen der Menschen. Ständig folgt er den Spuren des menschlichen Lebens und Arbeitens in den Wohnungen und Fabriken. Bilder der Erinnerung, Worte. Sätze und Fragmente sind auf seinen Bildern häufig zu finden; ein Puzzle von Erinnerungen, das den Abdruck von Leben und Wärme einfängt, den es vielleicht nicht mehr gibt. Eine nostalgische, existenzielle Sehnsucht, die wir alle wiedererkennen.

Lars Lerin Lars Lerin
Lars Lerin Lars Lerin
Lars Lerin
zum Seitenanfang

29.5 - 7.9

Carl Fredrik Hill

In den von psychischen Störungen geprägten Jahren zwischen 1878 - 1911 schuf Carl Fredrik Hill eine große Anzahl Zeichnungen, die ihm einen herausragenden Platz in der schwedischen Kunstgeschichte sicherten. Wir zeigen eine Serie Aquarellzeichnungen, die noch nie zuvor in ihrer Gesamtheit zu sehen waren. Hill zeichnet Berglandschaften, die sich häufig in Figuren verwandeln. Mit schnellen, expressiven Linien erzielt er eine Auflösung und Abstraktion, die seine Arbeit zeitlos macht. Die Serie dieser Zeichnungen gehört dem Kunstmuseum in Malmö.

Carl Fredrik Hill

Carl Fredrik Hill

zum Seitenanfang

29.5 - 7.9

Nordische Aquarell

In großen, verspielten Aquarellen fängt Petri Hytönen gefühlvolle Stimmungen aus Phantasie, Traum und Fabeln ein, manchmal auch mit den Augen eines Kindes gesehen. Die Bilder zeigen ihre Verwandtschaft mit der Sprache des Films und lassen ihre Inspiration durch mittelalterliche Malerei, neuzeitliche Comics und Kubismus erahnen.

Petri Hytönen Petri Hytönen
Petri Hytönen

Glenn Sorensens Aquarelle sind sowohl in Farbe wie auch Ausdruck subtil. Sie sind feinfühlig und mit großer Durchsichtigkeit gemalt. Die Arbeiten zeigen die Motive aus der persönlichen Alltagswelt des Künstlers. Die Bilder spielen mit der Sinnlichkeit und bleiben noch lange nach dem Betrachten im Bewusstsein.

Glenn Sorensen

29.5 - 31.8

Ausblick

Der Ausblick in die Natur ist das Thema der Sommerausstellung aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst des Nordischen Aquarellmuseums. Die Ausstellung zeigt Bilder der Gegenwart mit kunsthistorischen Wurzeln. Die Leichtigkeit und Schnelligkeit der Wasserfarben, das wechselnde Licht und Tage auf Papier einzufangen, ließen sie schnell zum Lieblingsmedium der Landschaftsmaler werden. Der Ausblick auf die Natur fasziniert die Künstler auch heute noch. Erde, Luft, Wasser und Feuer sind für das menschliche Leben notwendig, aber was sehen wir in der Natur und warum? Welche symbolische Bedeutung messen wir heute einer Landschaft bei und erkennen wir Unterschiede zwischen den nordischen Ländern?

zum Seitenanfang

8.11 2003 - 25.1 2004

EVA & ADELE
Day by Day - Painting

Mit ihrer Ausstellung im Nordiska Akvarellmuseet gewähren EVA & ADELE Einblick in ein bislang wenig bekanntes Segment ihres malerischen Schaffens. Dieses stellt einen wesentlichen Bestandteil der Modellierung des „Images“ von EVA & ADELE dar, das sich in einer Vielzahl an Bildern entfaltet. Letztere setzen oftmals auf den Medientransfer zwischen Fotografie und Malerei oder Zeichnung unterschiedlichsten Formats, entstehen aber auch als reine Video- oder Fotoarbeiten.


 

Home / Meny utan fönster / Frameless menu / Menu ohne Frames

DAS NORDISKA AKVARELLMUSEET
Södra hamnen 6
SE-47 132 Skärhamn, Schweden
Besuchsadresse: Södra hamnen 6
Tel +46 (0)30 460 00 80
Fax +46 (0)30 460 00 99
info@akvarellmuseet.org