9.2 - 23.3 Ásgrímur Jónsson, Island
9.2 - 23.3 Georg Guðni, Island
30.3 - 25.5 Lars Lerin, Schweden
29.5 - 7.9 Carl Fredrik Hill
29.5 - 7.9 Nordische Aqaurell
29.5 - 31.8 Ausblick in die Natur
Der Poet des Lichtes
Ásgrímur Jónsson
zählt zu den großen Landschaftsmalern und Aquarellisten Islands.
Er gehört der Generation von Künstlerm an, deren Karriere am
Anfang des 20. Jahrhunderts begann und die dem Modernismus den
Weg nach Island bahnten. Die Landschaftsbilder Jónssons zeigen das empfindsame Island und sind eine visuelle Liebeserklärung an seine Natur. Er malt nicht die rohen Lavafelder oder die einsame Wüstenlandschaft, sondern schildert die Landschaft in warmen Farben, so wie sie von den Bauern gepriesen und unseren romantischen Poeten besungen wurde. Jónsson arbeitete sein ganzes Leben lang parallel mit Öl und Wasserfarben. Seine Aquarelle zeigen tiefe Gefühle und Liebe zu diesem Medium. Er beschreibt das Tageslicht in allen Farbschattierungen, und wie sie die Landschaft verwandeln. Die Aquarelle leuchten in Leichtigkeit und Poesie. In der Ausstellung werden Aquarelle der Periode 1918-1950 gezeigt. Die Werke sind Leihgaben des isländischen Kunstmuseums. Georg Guðni ist einer der bedeutendsten isländischen Maler
der Gegenwart. Er begann mit seiner künstlerischen Tätigkeit in
den 80er Jahren und seitdem erhält er seine Inspiration von der
Natur Islands. Er ist vor allem durch seine grossen Ölbildern
bekannt; eine andere Seite seines künstlerischen Schaffens zeigen
seine Aquarelle. Hier spürt er dem Spartanischen der isländischen
Landschaft nach - dem Horizont und der Kontur des Berges - und
ihrer atmosphärischen Wahrnehmung. In wechselnden Farbtönen vermittelt
er das Gefühl von Auflösung und unendlicher Weite, das seinen
Bildern eine ganz besondere Stimmung verleiht und alle seine Kunstwerke
auszeichnet. Die Aquarelltechnik bildet ein kraftvolles Werkzeug im Schaffen des Künstlers
Lars Lerin. Er beherrscht ihre Möglichkeiten und unterwirft sich ihrer
Launenhaftigkeit. Die Motive findet er jeweils an seinen Wohnorten dieser Welt.
9.2 - 23.3
Ásgrímur Jónsson
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9.2 - 23.3
Georg Guðni
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30.3 - 25.5Lars Lerin
Seine Kindheit verbrachte er in Värmland, nahe den großen Wäldern,
mit dem Licht der Sommernacht und der Dunkelheit des Winters im Wechsel. Auf
den Lofoten fand er das Meer und den Horizont. Er kennt die Großartigkeit der
Natur und die harten Lebensbedingungen der Menschen. Ständig folgt er den
Spuren des menschlichen Lebens und Arbeitens in den Wohnungen und Fabriken.
Bilder der Erinnerung, Worte. Sätze und Fragmente sind auf seinen Bildern
häufig zu finden; ein Puzzle von Erinnerungen, das den Abdruck von Leben
und Wärme einfängt, den es vielleicht nicht mehr gibt. Eine nostalgische,
existenzielle Sehnsucht, die wir alle wiedererkennen.
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In den von psychischen Störungen geprägten Jahren zwischen 1878 - 1911 schuf Carl Fredrik Hill eine große Anzahl Zeichnungen, die ihm einen herausragenden Platz in der schwedischen Kunstgeschichte sicherten. Wir zeigen eine Serie Aquarellzeichnungen, die noch nie zuvor in ihrer Gesamtheit zu sehen waren. Hill zeichnet Berglandschaften, die sich häufig in Figuren verwandeln. Mit schnellen, expressiven Linien erzielt er eine Auflösung und Abstraktion, die seine Arbeit zeitlos macht. Die Serie dieser Zeichnungen gehört dem Kunstmuseum in Malmö.
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In großen, verspielten Aquarellen fängt Petri Hytönen gefühlvolle Stimmungen aus Phantasie, Traum und Fabeln ein, manchmal auch mit den Augen eines Kindes gesehen. Die Bilder zeigen ihre Verwandtschaft mit der Sprache des Films und lassen ihre Inspiration durch mittelalterliche Malerei, neuzeitliche Comics und Kubismus erahnen.
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Glenn Sorensens Aquarelle sind sowohl in Farbe wie auch Ausdruck subtil. Sie sind feinfühlig und mit großer Durchsichtigkeit gemalt. Die Arbeiten zeigen die Motive aus der persönlichen Alltagswelt des Künstlers. Die Bilder spielen mit der Sinnlichkeit und bleiben noch lange nach dem Betrachten im Bewusstsein.
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Der Ausblick in die Natur ist das Thema der Sommerausstellung aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst des Nordischen Aquarellmuseums. Die Ausstellung zeigt Bilder der Gegenwart mit kunsthistorischen Wurzeln. Die Leichtigkeit und Schnelligkeit der Wasserfarben, das wechselnde Licht und Tage auf Papier einzufangen, ließen sie schnell zum Lieblingsmedium der Landschaftsmaler werden. Der Ausblick auf die Natur fasziniert die Künstler auch heute noch. Erde, Luft, Wasser und Feuer sind für das menschliche Leben notwendig, aber was sehen wir in der Natur und warum? Welche symbolische Bedeutung messen wir heute einer Landschaft bei und erkennen wir Unterschiede zwischen den nordischen Ländern?
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Mit ihrer Ausstellung im Nordiska Akvarellmuseet gewähren EVA & ADELE Einblick in ein bislang wenig bekanntes Segment ihres malerischen Schaffens. Dieses stellt einen wesentlichen Bestandteil der Modellierung des „Images“ von EVA & ADELE dar, das sich in einer Vielzahl an Bildern entfaltet. Letztere setzen oftmals auf den Medientransfer zwischen Fotografie und Malerei oder Zeichnung unterschiedlichsten Formats, entstehen aber auch als reine Video- oder Fotoarbeiten.

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